Nashville Skyline Flight Adventure Urlaub für Piloten

Nashville: Zwischenlandung in der „Music City“

Country-Klänge, antik anmutende Bauwerke und viel Südstaatenflair – Nashville, die Hauptstadt des Bundesstaates Tennessee, hat seinen Besuchern allerhand zu bieten. Weil Ihnen am zwölf Kilometer entfernten Airport ein Rundum-sorglos-Paket zur Verfügung steht, vermögen Sie in der „Music City“ nicht nur Ihre eigenen Energiereserven aufzufüllen. Auch Ihre Maschine erhält eine wohltuende Wellnessbehandlung.

Schicke Hotels, sämtliche Annehmlichkeiten: Der Nashville Int. als Stützpunkt für Selbstflieger

Gleich nach der Ankunft in der „Capital of Tennessee“ parken Sie Ihre Maschine beim zuvor reservierten FBO. Lassen Sie vom Servicepersonal Ihr Flugzeug betanken, die Räder auswechseln oder nehmen Sie in der Pilot Lounge einen kleinen Imbiss zu sich. Wer nur einen, allerdings perfekten, Tag in Nashville verbringen möchte, kann sich in den Duschräumen frisch machen und anschließend zum Sightseeing aufbrechen. Bei einem mehrtägigen Aufenthalt empfiehlt sich der Transfer ins nur fünf Meilen entfernte Hilton GI Nashville. Als luxuriöser Ausgangspunkt für eine Erkundung durch die „Music City“ hervorragend geeignet, zeichnet sich das Haus durch ein ebenso geradliniges wie ansprechendes Ambiente und eine renommierte Speisekarte aus. Edel, elegant und kulinarisch hochkarätig geht es auch im „The Hermitage“ zu. In diesem Hotel residieren Sie inmitten der Downtown und erreichen die nur wenige Blocks entfernt liegende „Country Music Hall of Fame“ im Zuge eines kleinen Spaziergangs.

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Musikalische Must-see’s Must-hear’s

Das Historic RCA Studio B, ein sehenswertes Museum und jede Menge Konzerte – rund um die „Hall of Fame“ Nashvilles wird jeder Abend zum Country-Erlebnis par excellence. Das auffällige Gebäude unterhält Räumlichkeiten für Workshops. Versuchen Sie sich als Musiker oder bessern Sie Ihr Wissen über das Business auf. Eine weitere Kultstätte ist das Ryman Auditorium. Ursprünglich als Gotteshaus konzipiert, wurde das Gebäude rasch zu einem Mekka für Musikliebhaber. In der „Mutterkirche des Countrys“ wird noch immer musiziert und das angeschlossene Museum beleuchtet die ersten Gehversuche dieses Musikstils. Auch Elvis Presley ist zugegen. Auf einer Schautafel wird davon berichtet, dass ihm bei einem Auftritt 1954 angeraten worden sei, doch lieber wieder als Lastwagenfahrer zu arbeiten. Im Jahre 1925 ging im Ryman Auditorium die Radio-Show „Grand Ole Opry“ auf Sendung. Obwohl mittlerweile in den Unterhaltungskomplex „Opryland“ außerhalb der Stadt umgesiedelt, ist die legendäre Show die älteste noch immer abgehaltene Live-Sendung der Welt. Neben einem Kasino und der 4400 Zuschauer fassenden Konzerthalle erwarten Sie in „Opryland“ eine riesige Shoppingmall sowie im Country-Stil designte Hotels.

Unsere FBO Empfehlung

Ab Mitte der 1950er-Jahre verlor die Country-Musik gegenüber dem Rock ’n’ Roll dramatisch an Boden. Einflussreiche Produzenten – allen voran Chet Atkins und Owen Bradley – begannen daraufhin, die ungeschliffene Musik zu glätten, um sie so einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Das Ergebnis war ein weicherer Sound, der oft durch Hintergrund-Chöre verstärkt wurde. Klassische Country-Instrumente wie Fiddle oder Steel-Gitarre wurden nur noch selten eingesetzt. Während in den 1950er- und 60er-Jahren noch die Traditionalisten vorherrschten, nahm Mitte der 1970er-Jahre der Country-Pop überhand und verhalf dem Nashville-Sound zum Durchbruch. Viele Traditionalisten wie George Jones oder Loretta Lynn passten sich dem neuen Umfeld an. Andererseits schwenkten viele Künstler später auf den Neo-Traditionalisten-Boom ein, unter anderem Ricky Van Shelton, Steve Wariner, Dolly Parton und Kenny Rogers. Die Urban-Cowboy-Welle war geprägt von melodiösem Country-Pop im Nashville-Sound, Streicherkulisse und dem Einsatz von Synthesizern.

Country Music Hall of Fame
Hilton GI Nashville

Athene und mehrere Präsidenten – Nashville

Auf einem sattgrünen Hügel im Centennial Park erhebt sich das dem griechischen Vorbild nachempfundene Parthenon. Es stellt den einzigen weltweiten Nachbau des Athener Parthenons dar, der sich an die Originalgröße und -höhe hält und auch in puncto Farben die antike Tempelanlage nachahmt. Im Inneren können Sie das 12,80 Meter hohe Bildnis der Göttin Athene bestaunen. Als größte Indoor-Statue der westlichen Welt bringt die Figur unglaubliche 680 Kilogramm Blattgold auf die Waage. Am Stadtrand von Nashville schmiegt sich mit dem „Belle Meade Plantation“ ein schmuckes Herrenhaus in die weitläufigen Landschaften, welches bereits von den Präsidenten Grover Cleveland und Ulysses S. Grant als zeitweiliger Aufenthaltsort genutzt wurde. Wandeln Sie durch die gepflegte Gartenlandschaft und atmen Sie dabei das Südstaaten-Ambiente vergangener Tage!